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Marketenderinnen

Marketenderinnen

Marketenderinnen.
Der Krieg war ihr Geschäft.
Was taugt eine schlagkräftige Kriegsmaschine, wenn die Soldaten Hunger leiden? Für das leibliche Wohl und die »Moral« der Truppe sorgten oft starke Frauen, die das Abenteuer nicht scheuten.

Wer die relative Sicherheit des Trosses verließ und versuchte, sich mit Hab und Gut auf eigene Faust durchzuschlagen, war eine gefundene Beute für die zahlreichen Räuberbanden und marodierenden Söldner, die das Land unsicher machten. Wenn sie Geschäfte machen und ihre Waren an den Mann bringen wollte, durfte sie den Abstand zum Heer nicht zu groß werden lassen. Sie war, wie die vielen anderen auch, darauf angewiesen, dass die Soldaten abends im Schein der Lagerfeuer bei ihr um den Preis eines Kruges Bier oder eines neuen Hemdes feilschten. Die Marketenderin brauchte das Heer zum Leben. Mindestens ebenso sehr, wie die Truppen die fahrende Händlerin benötigten.

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